Wenn du richtig Gitarre lernen willst und Spaß an klassischen- oder Westernklängen oder auch spanischer Gitarrenmusik hast, kommst du früher oder später um Picking (auch Fingerstyle oder einfach Zupfen) nicht herum.
Ich habe zur Motivation dieses Video aufgenommen
Um dein Picking/Fingerstyle/Zupfen wirklich schnell und fließend zu bekommen, solltest du mit einem Song beginnen, bei dem die linke Hand keine Läufe sondern nur statische Griffe spielt.
Die Akkorde / Griffe des Songs, den du mit Picking aufpeppst, musst du im Schlaf beherrschen – schließlich willst du dich beim Gitarre spielen jetzt vollkommen auf die linke Hand konzentrieren.
Prinzipiell ist es egal, welche Akkorde du nimmst. Nimm am Anfang am Besten leichte, es geht ja erstmal nur ums Zupfen-Üben.
Dann gibt es verschiedene Tricks. Zum Beispiel kannst du das Zupfmuster in 2-er Gruppen aufteilen: 2 Töne schnell nacheinander spielen, dann Pause, dann die nächsten beiden. So kannst du dich in Ruhe darauf vorbereiten, die Töne 1/2 super schnell zu spielen, dann die Töne 3/4, die Töne 5/6 usw.
Sobald das gut läuft, machst du einen zweiten Durchgang und drehst die Sache um – dann lässt du nach dem 1. Ton eine Pause und spielst du die Töne 2/3 schnell hintereinander, dann die Töne 4/5 usw.
Mit diesem Trick wirst du innerhalb kürzester Zeit in der Lage sein, sich wiederholende Muster richtig schnell zu spielen. Dann musst du dich voll auf eine fließende, gleichmäßige Spielweise konzentrieren.
Dafür ist ganz besonders wichtig, dass du auf jeden deiner Finger achtest und ein paar Durchläufe lang darauf verwendest, keinen der Finger stärker herunter zu drücken, als unbedingt nötig. Lese zu lockerer Spielweise im Anfänger Report nach.
Du wirst sehen, mit Zupfen/Fingerstyle/Picking bekommt dein Gitarrespiel gleich einen ganz anderen Touch. Und schon benutzt du Technik für Gitarre-Fortgeschrittene.
Viel Spaß!
- David
PS: Oben habe ich es bereits erwähnt. Diese Technik hat mehrere Namen: Picking, Fingerstyle oder auch Zupfen. Je nachdem, wen du fragst oder wo du nachliest, wirst du den einen oder den anderen Begriff finden. Ich benutze den am häufigsten verwendeten, aber wenn dir “Fingerstyle” oder “Zupfen” besser gefällt, dann nimm lieber diese Bezeichnungen. Letztendlich ändert sich ja nichts an der Musik – denn die versteht jeder